Ich entscheide nicht, ich behaupte! Durch untergeordnete Systeme für lokale Transaktionen kann diese Transaktionsleistung exponentiell ansteigen und sollte das Problem damit effektiv lösen.
Was hindert Dich daran, so etwas zu implementieren? Tatsächlich gibt es das doch längst. Jede Seite, die mit Bitcoin Buchgeld arbeitete implementiert lokale Transaktionen. Wenn wir uns jetzt BTC auf MT. Gox hin und her überweisen ohne "Open Transaction" anzuwählen, dann taucht das niemals in der Blockchain auf. Die paar Händler, die es bereits gibt, arbeiten heute schon genau so, indem sie das Mt. Gox Plugin von Magento benutzen. Wenn sie dann einen gewissen Gewinn gemacht haben, verschieben sie das angesparte Geld in die Blockchain. Das ist nichts anderes als das, was Du vorschlägst. Lokale Transaktionen und Clearing gibt es längst. Das macht der Markt ganz automatisch.
Meiner Meinung nach ist der Streit nur wg. SD entstanden. Wie viel eine Transaktion kostet muss trotzdem durch den Markt entschieden werden. Die Begrenzung der Blockgröße ist dabei reine Willkür solange es genügend Miner gibt, die auch betreit sind deutlich größere Blockgrößen zu verarbeiten. Bei einer Erhöhung der Blockgröße haben die Full Nodes einen Vorteil, die über mehr Bandbreite und eine stabile (redundante) Netzanbindung verfügen. Genauso wie die Full Nodes im Vorteil sind, die mehr Hashing Power haben. Wenn Du weiter Full Nodes betreiben möchtest, musst Du eben das entsprechende Geld investieren. Der größte Teil des Geldes geht wahrscheinlich sowieso dazu drauf, um zeitnah neue ASICs zu bekommen. Da fällt die Miete für eine Standleitung oder für Rackspace nicht weiter ins Gewicht. Das muss ein Miner heute einfach investieren. Die Hashrate hat sich in den letzten 6 Wochen verdoppelt, ist gemessen am Tauschkurs aber immer noch zu gering. Wenn Du also abspringst, rücken andere gerne nach.