Hallo,
ich spreche mich klar und deutlich für die Zulassung von Bestellungen aus, welche mit einem Bankkonto bezahlt worden sind, das einem namentlich abweichenden Kontoinhaber zugehörig ist.
Es kann doch nicht ernst gemeint sein, HUNDERTE Transaktionen nur deshalb einzufrieren, weil jährlich vielleicht 5 bis 10 Überweisungen missbräuchlich von Nutzern mit betrügerischen Absichten vorgenommen werden.
Vor wenigen Monaten war es kein Problem, Bestellungen mit einem einer namentlich abweichenden Person zugehörigen Bankkonto zu begleichen. Ich plädiere energisch dafür, diesen Zustand wiederherzustellen.
Wenn dies für das Unternehmen BitPanda eine zu unsichere Option ist, dann gebt den Account-Inhabern doch wenigstens die Möglichkeit, auch fremde Bankkonten im eigenen Account für eine spätere Nutzung zu hinterlegen.
Im Übrigen bezweifle ich, dass der von BitPanda angenommene Missbrauch ein unerträgliches Ausmaß angenommen hat, denn ein betrügerisch aktiver Nutzer ist in der Regel nicht in der Lage, die vor der Aktivierung einer Transaktion vom System an den legitimen Account-Inhaber versandte SMS abzufangen.
Und wenn dieser betrügerisch aktive Nutzer sich einen BitPanda-Account mit gefälschten Ausweisdaten oder Ähnlichem erschleicht und darüber hinaus die Bank-Zugangsdaten derjenigen Person hat in Erfahrung bringen können, deren Identität er sich gegebüber BitPanda bedient, wäre der Schutz der vom Betrüger zu schädigenden Person ohnehin völlig wirkungslos.
Mir erschließt sich deshalb nicht, welchen konkreten Nutzen bzw. Zweck diese paranoid anmutenden Sicherheitseinstellungen im Computer-System von BitPanda erfüllen sollen? Es steht ein enormer Verwaltungsaufwand und sehr viel Ärger einem Minimum an zusätzlicher Sicherheit gegenüber.