Es ist aber halt so, dass jede Bestellung ein einzelnes Rechtsgeschäft ist. Die Tatsache dass später auch noch Bestellungen erfolgten ändert nichts daran, dass die frühen bereits massiv in Verzug sind. Ausserdem können wir davon ausgehen dass die späten Bestellungen Zug um Zug in den gleichen Verzugsstatus kommen werden und dann auch so zu behandeln sind.
Edit:
Glaubt hier noch jemand, dass mit Chips die vielleicht in 2, 4 oder 6 Wochen geliefert werden und dann noch assembliert werden müssen jemals Break-Even zu erreichen ist?
Sicherlich sind die frühen massiv im Verzug. Aber wenn du eine Erstattung für diese Batches haben willst dann müssen das auch alle Besteller in dem Batch wollen. Mal davon abgesehen dass offen ist ob Yifu überhaupt mitspielt. Wenn jemand in den ersten Batches seine Chips nicht aufgeben will dann müsste er welche aus den folgenden bekommen im Tausch gegen Chips von jemandem der für seine Chips dort eine Erstattung haben will. Das heißt derjenige würde seine Chips noch später bekommen als er müsste.
Selbst wenn wir Yifu in Verzug setzen, was dann? Ich bezweifle dass er sich dann schneller dreht, vielleicht kann er es nicht mal. Und wenn er sich nicht ändert bliebe nur noch eine Klage? Und die könnte nur auf Erstattung hinauslaufen da, wenn das Urteil gesprochen ist, bereits eh alles vorbei ist.
An Break Even glaube ich nicht mehr. Merged Mining bringt noch mal 2% extra aber das wars dann schon. Ich denke darüber nach wie ich am Ende den geringsten Verlust habe. Momentan erscheint es mir noch am Erfolgversprechendsten herauszuminen was geht. Bitburner verkaufen wird vermutlich kein großer Erfolg. Aber könnte man alternativ auch versuchen.
@Ente... deine Erstattungsberechnung ist, glaube ich, fehlerhaft da du nur die Chipkosten berechnest. Das sind aber nur die halben Kosten wenn du einen Miner willst. Die Chipkosten sind etwa 50% + 50% Assembly bei burnin. Theoretisch müsste Yifu das doppelte zurückzahlen.
wieso "nicht so schlecht dastehen wie zb zefir" ? was meinst du damit?
Damit meine ich dass bei unserem Gruppenkauf mehr Schaden durch den nicht vorhergesehen starken Anstieg der Difficulty angerichtet wurde als durch Yifu. Siehe unsere letzten Batches. Die würden normal ankommen in einer Diffi bei der es auch schon zu spät ist. Zefirs Batches dagegen sind wirklich einfach durch Yifu versaut. Der erwartete Gewinn und damit der Verlust ist bei den Zefir-Batches viel höher aufgrund des eigentlich viel eheren Liefertermins.
Also so gesehen ist bei uns nicht wirklich etwas besser, unser theoretischer Verlust ist nur geringer.
Also 2 Stimmen für eine Abstimmung? Was denken die anderen darüber? Worüber soll abgestimmt werden und was sollten die Folgen sein?Ich denke man sollte seinen Verlust einfach in kauf nehmen... Warum sollte Yifu etwas erstatten? Weil er so nett ist? Wenn dann doch nur weil er gezwungen wird. Wird er aber nicht. Von wem auch? Soll ihn ein Gericht verurteilen Bitcoins zurückzutransferieren? Die Fragen sich doch nur was ist Bitcoin, was ist Difficulty? Das ist doch nicht mal ne Währung, warum sollten dann die selben Gesetze gelten als wäre es eine? Es wird wohl eher erstmal recherchiert ob auch jeder brav Einkommen- oder Spekulationssteuer für seine Coins zahlt...
Klar, mancher hat vielleicht mehr Investiert als er hätte sollen oder können. Aber durch Drohkulissen oder teure Anwälte und Gerichtsverfahen wird das sicherlich nicht besser oder die Chiplieferung beschleunigt. Und selbst wenn die Lieferung dann schnell käme, Reich wird damit niemand mehr, der Goldrausch ist durch tausende Preorder beendet bevor er für die meisten erst begann...
Ich halte eine Abstimmung daher eher für Zeit und Ressourcenverschwendung, denn Anrufe oder Tickets helfen nichts, und falls ein Verfahren in Gang gesetzt wird müssen Leute dafür zahlen und wenn dann die Chips kommen, muss der ganze Müll wieder zurück nach China geschickt werden. Wer soll den Wahnsinn betreiben? Die Gruppenkäufer? Wohl kaum...