Ich weiß nicht, ob man das noch als "normale" Manipulation bezeichnen kann. Wir werden bald eine Art Zentralbank besitzen.
Es geht ja gerade schon wieder los. Und es ist nicht "der Markt", der sich gegen die Abwärtsbewegung stellt, denn der will unbedingt nach unten.
Mr. Manipulator gehört aber auch zum Markt. Ganz normales Contrarian Trading.
Hatten wir schon ein paar mal, als der Kurs abgesoffen ist. Die Überlegung dahinter wird sein: Die "kleinen BTC-Nutzer" neigen zu Übertreibungen. Wenn ich als Wal ein Potential für einen fairen Preis bei 700 sehe, dann ist es für mich - als großen Trader mit Marktmacht - rational, bei 600 den Bid-Orders der Kleinen zuvorzukommen. Würde mich nicht wundern, wenn das die selben sind, die z.B. bei 900 oder 1240 verkauft haben.
Im Prinzip ist es ja das, was Richard Falkvinge mal beklagt hat in seinem Blog. Aber in einem unregulierten Markt unvermeidbar - und auf lange Sicht gut für den Bitcoin.
Du hast Recht. Markt ist der falsche Ausdruck.
Klar gehört die unsichtbare Mauer auch zum Markt. Sie ist halt nur nicht die Masse an Menschen, sondern die Masse an Geld auf wenige Personen verteilt.
Ich glaube allerdings nicht das sich hier (nur) die üblichen Bitcoin-Multimilionäre dem Kursverfall entgegenstellen, sondern das gerade enorm viel Geld ins System fließt, dass nicht durch Bitcoin erwirtschaftet wurde. Ist natürlich nur eine Vermutung.