
Vor allem für Staaten finde ich die derzeitige Skalierbarkeit im Vergleich zu Gold mehr als ausreichend. Verschick mal 1 Tonne Gold oder den gleichen Gegenwert in BTC. Was kommt wohl zuerst (auch bei geringsten) Fees an?
Aber nur, wenn nur Staaten und Großanleger BTC nutzen

Die werden eben auch Projektionen anstellen, und dann ermitteln, dass es, wenn Bitcoin wirklich zu einem Massen-Zahlungsmedium wird, durchaus Flaschenhälse geben könnte, bei denen man davon sprechen könnte, dass das Gesamtsystem nicht mehr richtig funktioniert. Dazu kommt das Volatilitätsrisiko und last but not least der Weg, wie man den immer klimawandelsensibleren Bürgern verkauft, dass man in ein energiehungriges Asset investiert. Erst wenn sie sich sicher sind, dass diese Probleme gelöst sind, werden sie in "richtig" großem Stil (also vergleichbar wie bei Gold) investieren. Das dauert noch, imho.
Wie niemand nutzt es? Auch heute noch ist Bitcoin die Währung Nummer eins im Darkweb... das spricht doch schon mal für sich.
Und wie groß ist der Anteil der Gesamtbevölkerung, der im Darkweb Zeuch kauft? Eben, da kommen wir wieder auf die 0,1 % (vielleicht 100 Millionen, sehr optimistisch geschätzt). Ich sag ja nicht, dass das nicht schon ein Erfolg ist und Bitcoin durchaus heute eine etablierte Nischenwährung darstellt. Aber wenn Otto-Normal-Investor das mit Microsoft vergleicht, das von Milliarden Menschen genutzt wird, kommt er schon ins Grübeln wenn beides plötzlich gleich viel wert sein soll.
Was auch immer: Ich denke, wenn ein richtig großer Sprung über z.B. 100K erfolgen soll, muss das Skalierbarkeitsproblem gelöst sein - und zwar so, dass jeder ohne jegliche technische Kenntnisse und übergroße RIsiken Bitcoin (via LN oder was auch immer) nutzen kann. Da reichen Alpha- und Betaversionen dann nicht mehr.