Bevor über Impfplicht diskutiert wird
... sollte man IMHO festhalten, dass die Diskussion über eine Impfpflicht insoweit mittlerweile müßig ist, als sie Stand heute zu spät käme.
Als sehr früher Befürworter einer Impfpflicht würde ich mich zum jetzigen Zeitpunkt gegen eine solche aussprechen.
Ich gehe nicht davon aus, dass die letzten hartnäckigen Impfverweigerer mit einer Impfpflicht zur Einsicht gebracht werden.
Ich gehe eher davon aus, dass für diesen Fall der Trotz eher zunimmt, und sich die Fronten noch mehr verhärten.
Impfpflichten sind sinnvoll, wenn man über lange Zeiträume bei den Menschen einen "Automatismus" erzeugen kann im Sinne von "naja, ist doch klar, dass ich mich impfen lassen, das gehört halt dazu". Als Ultima Ratio bei hartnäckigen Verweigerern ist sie nutzlos, wenn nicht ebenfalls der politische Wille vorhanden ist, die Impfpflicht notfalls auch mit der sprichwörtlichen Keule durchzusetzen. Und diesen politischen Willen kann und wird wohl niemand in der BRD haben. Ein solcher wäre auch in der Tat kaum juristisch durchsetzbar.
In diesem Sinne nochmal Klartext: für eine Impfpflicht ist es jetzt zu spät, die Chance haben wir um viele Monate verpasst.
Zu den wieder häufiger hier auftretenden Aluhutträgern im thread, die von der "Unwirksamkeit" der "nicht zugelassenen" Impfstoffe phantasieren: get a job, hippies!

Ganz ehrlich, die Diskussion ist mir langsam einfach zu blöd, oder um es noch deutlicher zu sagen:
ihr seid mir zu blöd.