Nicht, dass ich annähernd schon soweit wäre, aber für den Fall, dass der Bitcoin so weitermacht wäre es gut, zu wissen, wie Banken mit hohen Einzahlungen umgehen.
Meine Sorge ist, dass, wenn man größere Summen von Bitcoin in Euro einwechselt (wo, wäre nebenbei auch noch interessant ), die jeweilige Bank das Konto einfach einfriert.
Als ehemaliger Banker, kann ich dir deine Frage recht schnell beantworten.
Filialbanken - sperren dein Konto nicht direkt, sondern würden mit dir bei Fragen Rücksprache halten.
Direktbanken - sperren das Konto, wenn dein Kontoumgang denen nicht passt, recht schnell.
Die Frage hierbei ist, um welche Einzahlungen und welcher Höhe geht es. Hast du einmalig 10.000, 20.000, 50.000? Kein Problem, Geld einzahlen und bei Bedarf Nachfragen korrekt beantworten. Die Bank gibt diese Informationen in den Log der Transaktion hinzu und fertig.
Problematisch sind vielmehr zahlungen von einigen Tausenden über Wochen/Monate hinweg. Zum einen kann die Bank davon ausgehen, dass das Konto gewerblich genutzt wird (mögen die nicht), oder aber dass du möglicherweise in fragwürdige Geschäfte verwickelt bist, zur Sicherheit würden die daher auch das Konto sperren.
Umgehen kannst du diese Problem bei den Filialbanken, in dem du mit deinem Kundenbetreuer kurz Rücksprache hälst, dass du möglicherweise aus dem Verkauf von BTC, Einzahlungen tätigen wirst.
Zu den Sachen wie "ab 10.000 wirds brenzlig", sag ich mal nichts, da bei solchen Themen immer wieder falsche Informationen in Umlauf kommen. Es gibt in DE, ganz genau drei(!) Grenzen bei Einzahlungen/Transaktionen, bei welchen etwas passiert. Man muss aber weder Angst vor den Grenzen haben oder etwas tun. Wenn die Bank etwas möchte, kommen die schon an. Abwarten und Tee trinken.