Um das plakativ zu machen: Ich habe z.B. sehr wichtige Bilder / Dokumente auf dem Rechner, die ich auf keinen Fall verlieren darf. Diese sichere ich bei mir z.B. über mehrere Sicherungssysteme (externe Festplatten an verschiedenen Orten, NAS, etc.).
Damit bist du auf dem richtigen Weg. Bei Bitcoin ist das allerdings nur eine Seite der Medaillie. Natürlich, je Öfter du deine Passphrase/deinen privatKey speicherst um so sicherer bist du vor Verlust. Allerdings erhöhst du damit gleichzeitig die Gefahr, dass ihn jemand anders "findet".
Wo man sich dann in der Mitte trifft, ist genau die Frage.
Ganz wichtiger Punkt. Manche Nutzer denken nämlich, dass es wichtig ist, die private Keys etc. so oft wie möglich abzuspeichern, um sie ja nicht zu verlieren. In Wirklichkeit sollte man jedoch genau überlegen wo und wie man sie speichert und nur so oft speichern, wie nötig. Jede weitere Kopie bietet weitere Angriffsvektoren.
Paper-Wallets und Hardware Wallets gelten als die sichersten aber haben beide ihre Vor-und Nachteile.
Bei Paper-Wallets kann es bei unsachgemäßer Erstellung (z.B. PC infiziert) dazu kommen, dass jemand auf die Kryptowährungen Zugriff hat und sie entwenden kann. Weiterhin sollte man hier vor vielen Scam-Seiten aufpassen.
Bei Hardware-Wallets kann es bei Infiltrierung (z.B. unsachgemäßer Kauf) dazu kommen, dass jemand auf die Kryptowährungen Zugriff hat und sie entwenden kann. Bei Originalkauf auf der Internetseite des Herstellers (Kauf eines Ledgers ist in Elektrofachmärkten nicht möglich) sollte man allerdings wissen, dass einige der persönlichen Daten beim Hersteller landen, was ebenfalls die Angriffsvektoren erhöht und letzt durch den großen Hack deutlich wurde.
Aber im Vergleich zu diesen Varianten ist eine Lagerung auf einer Börse deutlich riskanter, wenn auch der Unterschied zwischen den Börsen sehr verschieden ist.