Mimimi die Transaktionsgebühr ist zu hoch.
Das ist doch der Kern der ganzen Debatte, oder irre ich mich? Das ist doch zwiespältig, auf der einen Seite wollt ihr, die ihr Bitcoin habt, dass der Bitcoin nen Höhenflug macht (aus Sicht des FIAT), was er aber vermutlich nur weiter tun wird wenn die Marktkapitalisierung wächst und die Adoption, aber auf der anderen Seite wollt ihr, die ihr tradet und BTC-Unternehmen aufmacht, die Transaktionsgebühr drücken, die eigentlich bei einem freien Markt steigen müsste, denn wenn mehr Leute Transaktionen machen wollen wird das begrenzte Gut der Blockgröße eben teurer.
Es geht also letztendlich drum: Wer profitiert angeblich von welcher Strategie - Größere Blöcke oder Teurere Transaktionen.
Die Extrempositionen sind also zunehmend große Blöcke (viele Transaktionen und Teilnehmer) und eine Gebühr zunehmend gegen Null, oder eine zunehmende Gebühr und unveränderte Blockgröße. Den Minern dürfte es letztendlich egal sein, ob das Wachstum gebremst wird durch die Tatsache, dass sie große Blöcke ablehnen oder durch die Tatsache, dass weniger Leute die teuren Gebühren zahlen wollen. Ich behaupte, bei den Minern kommt im Schnitt auf lange Zeit gesehen das Gleiche an, bei kleinen Blöcken eben mehr Gebühren von weniger Leuten, und bei großen Blöcken weniger Gebühren bei mehr Leuten.
Ich habe den Eindruck, es ist völlig egal, wo die Blockgrößendebatte endet. Wenn Sie jemals enden wird.
Es geht eigentlich nur darum, ob Bitcoin (abgesehen von Sidechainlösungen wie Lightning) von der breiten Masse genutzt wird oder nicht. Ich denke, aufgrund des notwendigen technischen Grundverständnisses für den Bitcoin wird sich eine Sidechainlösung durchsetzen, die es "Idiotensicher" macht. Damit wird aber der Bitcoin selbst den "Eliten" vorbehalten bleiben, wie auch immer man diese definieren mag. Und damit wird sich an der Blockgröße auch nicht viel ändern.
Bitte korrigiert mich, wenn ich Faktoren außer Acht gelassen habe, ich bin Anfänger. Außerdem habe ich nicht alles hier gelesen.