Ich muss mein Vorhaben leider aufgeben.

Grund 1) die Kontoeröffnung bei der Fidor-Bank hat zu lange gedauert hat. Es lag an der Verifizierung mit IDnow, welche schier unmöglich ist. Zuerst muss man durch eine ewig lange Warteschlage, auch ein paar Sekunden nach der Öffnungszeit. Dann wurde nach Erfolgreicher Legitimierung diese Info nicht an Fidor weitergereicht. Post-Ident wird nicht mehr angeboten, das wäre dann vermutlich schneller gegangen.
Grund 2) Das Konstrukt mit einem Mittelsmann, den man ja leider doch braucht, alleine schon wenn jemand Sterben sollte, ist nicht wirklich praktikabel, da man im Falle einer Börse wie Bitcoin.de oder Coinbase seine Account-Daten weitergeben muss und dies zusätzlich durch E-Mail, SMS oder 2-Faktor Authentifizierung erschwert wird.
Grund 3) Das Abheben der Coins in EUR geht nur über ein Konto, das demselben Inhaber der Exchange zugeordnet ist, auch hier ist eine Weitergabe von Kreditkarte, TAN-Generator, etc. problematisch.
Grund 4) Vermieter sind heutzutage leider oft nicht mehr die Jüngsten. Ich bin aber gar nicht so weit gekommen, es der Vermieterin vorzuschlagen - solange es kein ordentliches Konzept gibt.
Grund 5) der Puffer von 500 ist tatsächlich aufgebraucht worden und die Kaution ist sogar ins Minus gerutscht. Langfristig vermutlich kein Thema, aber wenn das kurz nach Übergabe der Kaution passiert, dann ist das natürlich nicht förderlich für die Sache.
Zusammengefasst: Es gibt Potential für einen Dienst, der die Anlage und Verwaltung der Kaution übernimmt. Also quasi eine Exchange, die eine Verpfändung anbietet oder ein Dienst, der mit Multisig oder Smartcontracts arbeitet. Daher, wer Lust auf ein Startup für diesen Use-case hat, kann sich gerne bei mir melden!